Die Dankesrede von Juli Zeh

Meine Damen und Herren,

Vor einiger Zeit war ich auf einer Pressereise im Ausland und traf dabei einen Journalisten, der mich für eine Zeitung seiner Heimatstadt interviewte. Er war mein Jahrgang, intelligent und gutaussehend, eine Mischung, die aus einem Interview im Handumdrehen ein spannendes Gespräch macht. Als ich wieder zurück in Deutschland war, entwickelte sich im Nachgang dieser Begegnung ein E-Mail-Dialog, der mich faszinierte und noch immer beschäftigt, weil er mit spielerischer Leichtigkeit einige Fragen streifte, die mir äußerst wichtig sind, mit denen ich mich beschäftige, die mein Denken und mein Schreiben bestimmen.
Weil es mein Wunsch ist, mich Ihnen heute Abend vorzustellen, damit Sie wissen, wem Sie diesen wunderbaren Preis verleihen, habe ich den realen Briefwechsel in einen fiktiven verwandelt, in eine Mischform aus Zitat und Phantasie, mit anderen Worten: in Literatur. Hier ist das Ergebnis.


Betreff: Kontakt
Von:  Tim ■■■■■
Gesendet: ■■■■■■■■■■■
An: Juli Zeh

 

Juli,

(es fällt mir immer noch schwer, gegenüber einer mehr oder weniger fremden Person die Anrede "Liebe" oder "Lieber" zu wählen, auch wenn meine amerikanischen Freunde nicht müde werden mir zu versichern, dass das vollkommen comme il faut und nicht etwa eine verbale Form des Stalking sei. "Liebe Juli" klingt trotzdem komisch für mich. Woher soll ich wissen, ob Sie "lieb" sind?)

ich möchte mich noch einmal für das Gespräch über Ihr Buch "Corpus Delicti" bedanken. Es war interessant, sich über die Fixierung des Politischen auf den menschlichen Körper zu unterhalten und darüber, was das biologistische Denken mit der Ökonomisierung sämtlicher Lebensbereiche zu tun hat. Ich hatte das Gefühl, meine Arbeitszeit gewinnbringend in Sie zu investieren.
Die Rendite steht im Internet unter der Adresse www.■■■■■■■■.com. Ich gehe davon aus, dass Sie meine Sprache nicht lesen können, aber wenn Sie sich trauen, können Sie den Text ja von Babelfish oder Google Translate ins Englische übertragen lassen. Ich habe es ausprobiert - wir klingen wie Geisteskranke.

Viele Grüße und vielleicht bis zum nächsten Mal,

Tim.



Betreff: Achtung, aufgepasst, es folgt eine Präsentation. Attention please:
Von: Juli Zeh
Gesendet: ■■■■■■■■■■■
An: Tim ■■■■■

 

Lieber Tim!

Na, war's schlimm? Hat doch gar nicht weh getan, oder?

Die Babelfish-Übersetzung ist großartig. Meine Lieblingsstelle ist die Folgende:

Sie fragen: "So what is political in the case of biology if human being?"
Meine Antwort: "I want to be alone at my tattoos."

Wenn das nicht der perfekte Titel für ein zeitgenössisches Werk über den Wertewandel wäre, dann weiß ich auch nicht weiter. So könnte das klingen: "I want to be alone at my tattoos - Globalisierung, Individualismus und transzendentale Obdachlosigkeit".

Auch mir hat das Gespräch Freude gemacht. Wir sollten es bei Gelegenheit fortsetzen. Vielleicht breche ich mir demnächst mal wieder beim Reiten irgendeinen Knochen und muss ins Krankenhaus, dann schreibe ich aus Frustration den nächsten Roman und Sie können mich dazu interviewen. Allerdings sollten wir uns dann in einem Café oder in einer Bar treffen und Sie lassen Ihren blöden Laptop zu Hause und verwenden lieber Notizbuch und Stift, damit das Ganze nicht so grauenvoll nach Arbeit aussieht.

Viele Grüße, beste Wünsche, alles Gute -

(ich finde Abschiedsformeln wesentlich schwieriger als Begrüßungen. Angesichts der Tatsache, dass jede wie auch immer geartete Begegnung die letzte gewesen sein kann, klingen die üblichen Formeln auf obszöne Weise lächerlich, finden Sie nicht?)

Juli



Betreff: Re: Attention please:
Von: Tim ■■■■■
Gesendet: ■■■■■■■■■■■
An: Juli Zeh

 

Liebe Juli,
Sie sehen, ich bin mutig, fortschrittsorientiert, lernfähig und immer bereit, mich neuen Herausforderungen zu stellen: Liebe Juli!

Aber bei aller Bereitschaft zur Weiterentwicklung gilt es auch, gewissen Prinzipien treu zu bleiben. Wie Sie im Interview betont haben, arbeiten Sie nicht - oder jedenfalls behaupten Sie das. Ich schon. Für Sie wird der Begriff "Professionalität" keine große Bedeutung haben. Für mich schon. Ich arbeite, ich liebe meine Arbeit, und mein ganzes Streben richtet sich auf Professionalität. Ich würde so weit gehen zu sagen: Ein anderes Streben ist unserer Generation gar nicht möglich. Allgemeingültige Ziele und Wertvorstellungen wurden im 20. Jahrhundert weitgehend diskreditiert, demontiert, dekonstruiert.
Was bleibt übrig? Was können wir noch wollen? Wenn sich Inhalte atomisieren, bleibt uns die Ganzheit der Form. Wir können versuchen, dass, was wir tun, so gut wie möglich zu machen. Wir können versuchen, professionell zu sein.
Sie haben keine Ahnung, was für einen verdammten Haufen Sorgen ich mir darum mache. Mein Job besteht darin, eine Person zu treffen und sie wenig später 300.000 Lesern zum Fraß vorzuwerfen. Das heißt, ich muss dieser Person scheinbar nahe kommen, um sie anschließend auszuliefern, öffentlich zu machen.

Das ist ausgesprochen seltsam. Eine Inszenierung in zwei Richtungen: Erst die der Privatheit, anschließend jene der Öffentlichkeit.

Wissen Sie, ich bin ein großer Anhänger der Wirklichkeit. Ich möchte wirklich sein und wirkliche Menschen wirklich treffen. Stattdessen sitze ich da wie ein Idiot und lächele oder runzele die Stirn, um Leute dazu zu bringen, etwas Entlarvendes über sich selbst zu sagen. Als Journalist habe ich ein ästhetisch-moralisches Problem. Die Antwort heißt: Professionelle Distanz. Dafür brauche ich meinen blöden Laptop. Dafür brauche ich die Redaktionsräume meiner Zeitung anstelle eines Cafés.

Aber das ist mein Problem und soll es auch bleiben. Sie arbeiten ja nicht.

Kein Abschied,
Tim



Betreff: Re: AW: Attention please:
Von: Juli Zeh
Gesendet: ■■■■■■■■■■■
An: Tim ■■■■■

 

Lieber Tim,

sind Sie ganz sicher, dass Sie nicht unter Paranoia leiden?

"Professionalität" ist ein vollkommen phantastischer Begriff. Genauso gut könnten Sie "Objektivität" sagen - das würde Ihr Problem noch phantastischer machen. Der Mensch, ob Journalist oder nicht, ist und bleibt nun mal ein Subjekt und wird sein Leben lang nichts außer subjektiven Ansichten produzieren, so sehr er sich auch darum bemüht, die Welt durch Gottes Augen zu betrachten. Der verzweifelte Kampf um Objektivität ist ein Fluch, die Sehnsucht nach Allgemeingültigkeit ist die Geißel der Menschheit. Unzweifelhaft ist die Suche nach "Wahrheit", egal ob in der Religion, im Recht, in der Medizin, in der Erziehung, im Krieg oder in der Liebe, eine der wichtigsten Triebfedern für unser Voranschreiten, für unsere geistige Evolution. Aber die Bemühung, solche Wahrheiten zu objektivieren, bringt immer wieder und überall Tausende, wenn nicht gleich Millionen von Todesopfern hervor. Zynisch könnte man das, gemessen am Wunsch nach Objektivität, einen Erfolg nennen. Im menschlichen Leben gibt es nun einmal nichts Objektives außer dem Tod.

Warum nicht einfach auf das Phantasma der Professionalität/Objektivität verzichten und zugeben, dass der Mensch ein fehlbares, gefühlsverwirrtes, mit Vorurteilen beladenes Wesen ist, ein komplexes System aus Erinnerungen, Erwartungen, Einbildungen, für immer gefangen in der Forschperspektive? Die Wirklichkeit, deren Anhänger Sie sind, gibt es nicht, jedenfalls nicht als Gegenbegriff zur sogenannten "Virtualität". Sie, lieber Tim, beten zu einem Götzen. Der Mensch besteht aus Sprache und ist somit per se ein virtuelles Geschöpf. Sprache ist die Substanz unserer Zeitungen und Bücher, sie fließt aus unseren Mündern und durch unsere Köpfe, Sprache ist die wuchernde Natur des Internets, Sprache ist die Substanz unserer Persönlichkeit. Unsere wichtigsten Wörter, "Ich", "Gott", "Liebe", "Leben", "Tod" beschreiben keine Wirklichkeiten, sondern bringen sie hervor. Sie gehen dem, was Sie Wirklichkeit nennen, voran. Wo soll Ihre "professionelle Distanz" Sie denn hinführen? Wovor soll sie schützen?

Wenn ich eine Regel errichten müsste, für Journalisten und jedermann, ich würde sagen: Bleib integer. Das bedeutet: Lüge nicht mit Absicht, aber glaub bloß nicht, dass das Gegenteil von Lüge die Wahrheit sei.

Juli



Betreff: Re: AW: Re: Attention please:
Von: Tim ■■■■■
Gesendet: ■■■■■■■■■■■
An: Juli Zeh

 

Liebe Juli,

die Tatsache, dass ich paranoid bin, heißt noch lange nicht, dass man mich nicht verfolgt J

Auch der Begriff "Professionalität" bringt seine eigenen Wirklichkeiten hervor. Vergessen Sie nicht: Wir wurden beide in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts geboren und in den Achtzigern und Neunzigern sozialisiert. Wir haben gelernt, uns als Einzelwesen zu betrachten. Ich auch. Deshalb kann ich Begriffe annektieren, I can make them mine. Ich kann sie zum Gehäuse für ein ganzes Regelwerk machen, das nur für mich gilt. Keine Allgemeingültigkeit. Keine Objektivität. Wahrscheinlich sind wir die anti-autoritärste Generation, die jemals existiert hat, und das meine ich nicht im pädagogischen Sinn. Es gibt keine Instanzen mehr, deren Regeln wir mit Emphase akzeptieren. Aus Vernunft und Pragmatismus halten wir uns an strafbewehrte Gesetze, und in den verbleibenden Spielräumen machen wir unsere Regeln selbst.

Wir alle brauchen unseren Stolz. Wir brauchen einen Stil. Meiner heißt "Professionalität". Ich kann erklären, was das für mich bedeutet:
Ich bin vorbereitet.
Ich strenge mich an.
Ich halte Distanz.
Ich versuche zu verstehen.
Ich behandele andere Menschen mit Respekt.
Ich vergesse mich nicht.
Wenn ich scheitere, will ich wissen warum.
Wenn ich falle, will ich mir selbst dabei zusehen, in Zeitlupe und Nahaufnahme.
Wenn ich Absolution suche, erfinde ich mir einen neuen Begriff, und ich bin mir der damit verbundenen Dilemmata und Paradoxien schmerzhaft bewusst.
Ich höre nicht auf zu suchen, auch wenn ich weiß, dass es kein Finden gibt.
Ich halte das aus.
Ich gebe nicht auf.
Ich lehne jedes Selbstmitleid ab und strenge mich noch mehr an.

Vermutlich heißt Professionalität vor allem, nicht Briefe wie diesen an einen Interviewpartner zu schreiben. In diesem Sinne: Well done, Tim, good job.

Vielleicht gibt es keine Objektivität, aber beim Schreiben gibt es das Bemühen, objektiv zu sein. Ich kann beiden Seiten eine Stimme geben, alternative Sichtweisen anbieten. Ich kann mich nicht korrumpieren lassen.

Wenn der integere Journalist nicht lügt - vielleicht gilt für den integeren Schriftsteller das Gegenteil? Hallo, ihr Schriftsteller auf der ganzen Welt, hört auf, die Wahrheit zu sagen! Wir brauchen keine Wahrheit von euch. Schluss mit der seichten Musik über Alltägliches. Dafür seid ihr nicht da. Mit Seichtem und Alltäglichem kann ich mich selbst versorgen.

Tim.



Betreff: AW: Re: AW: Re: Attention please:
Von: Juli Zeh
Gesendet: ■■■■■■■■■■■
An: Tim ■■■■■

 

Lieber Tim,

die Wahrheit ist: Wir sind beide Autoren. Sie haben ein Porträt über mich geschrieben, aber genauso gut könnte ich eine Geschichte über Sie schreiben. Wenn wir beide uns in den exzellent professionellen Redaktionsräumen Ihrer Zeitung gegenübersitzen, dann ist das, als stellte man zwei mannshohe Spiegel einander gegenüber, so dass sie sich gegenseitig reflektieren und damit in die Unendlichkeit verlängern - in die einzige Art von Unendlichkeit, die der menschliche Geist sich vorzustellen vermag. Und das wollen Sie "Distanz" nennen? Was sagen die beiden Spiegel über "Objektivität" und "Subjektivität"? An den Spiegeln findet das Paradigma keinen Halt.

Schreiben bedeutet: Sich involvieren. Sie können das unangenehm finden, peinlich, unangemessen. Das ist es auch. "Distanz" ist das natürliche Verhältnis des Menschen zur Welt, zu seinen Artgenossen, zu sich selbst. Schreiben ist das Gegenteil von Distanz, es ist ein Hilfsmittel zur Überwindung von Distanz. Es führt den Menschen an sich selbst heran, es schafft ein Verhältnis zur Welt, es verwischt die Grenze zwischen "ich" und "du". Der Verlust von Distanz bedeutet immer ein Anwachsen von Angst. Nähe macht verletzlich. Jedes Tier hat eine genau festgelegte Flucht- oder Angriffsschwelle. Der Autor lebt notorisch von und mit einer Überschreitung dieser Grenze.

Sie, lieber Tim, scheinen am meisten unter dem Verlust der Distanz zu anderen Menschen zu leiden, weshalb Sie versuchen, sich mit "Professionalität" zu imprägnieren. Ich finde den Verlust von Distanz zur eigenen Person wesentlich quälender. Wer sich über ein Blatt Papier beugt, um darauf zu schreiben, der beugt sich vor allem über einen Spiegel, in dem er sich aus allergrößter Nähe sieht. Und Nähe macht hässlich. Haben Sie sich die Nase mal am Badezimmerspiegel plattgedrückt? Was Sie da zu sehen bekommen, spottet jeder Beschreibung.

Ziemlich viele Spiegel in dieser Mail. Vielleicht liegt es daran, dass es draußen schon dunkel ist und die Nacht eine spiegelnde Oberfläche hat, jedenfalls bei mir draußen auf dem Land.

Übrigens: Wir können gar nicht korrumpiert werden. Wir sind nämlich kleine Fische in einem handwarmen Swimmingpool. Wenn Sie sich korrumpieren lassen wollen, müssen Sie sich ein anderes Arbeitsfeld suchen oder ein anderes Land. Unsere Bedrohung liegt nicht in der Korruption, sondern in der Dekadenz.

Neunziger Jahre hin oder her - Sie können Begriffe nicht annektieren. Die Begriffe annektieren Sie. Sie sagen: Sie geben dem Begriff "Professionalität" eine Bedeutung, und das sind dann die Spielregeln, an die Sie sich halten. Aber in Wahrheit gibt der Begriff Ihnen eine neue Bedeutung. So funktioniert Sprache. Wissen Sie, was "Professionalität" bedeutet? Es bedeutet: "Etwas zu seinem Beruf machen", oder: "Für Geld arbeiten". Darin unterscheidet sich zum Beispiel der professionelle Sportler vom Amateur.
Ich habe die Schnauze voll von diesem Selbstverständnis. Da draußen bereitet sich die postindustrielle Gesellschaft auf ihren Zusammenbruch vor, jeder weiß, dass es nie wieder Vollbeschäftigung geben wird, jeder weiß, dass wir eine neue Idee von "Arbeit" brauchen, und was machen die Leute? Rennen herum und geben noch immer damit an, wie viel sie zu tun haben, wie sehr sie im Stress sind, wie wenig Zeit sie haben. Das Magengeschwür als Trophäe der Betriebsamkeit. Der Mensch als arbeitendes Tier; der gute Mensch als ein Tier, das härter als alle anderen arbeitet.
Dahinter steckt noch immer die protestantische Idee, Gottes Liebe zeige sich verlässlich am beruflichen Erfolg und am Inhalt des Portemonnaies. Was für ein Wahn!

Ihre Professionalität, auf die Sie so stolz sind, ist der Mitgliedsausweis des durchökonomisierten Menschen, der glaubt, kein Recht mehr auf sich selbst zu haben, weil er alles, was er ist, Beruf und Arbeit schuldet. Leistung, Effizienz, Funktionalität, auf keinen Fall scheitern. Bekommen Sie ein schlechtes Gewissen, wenn Sie länger als zehn Minuten am Fenster stehen, lieber Tim? Wie professionell wäre es, diesen Briefwechsel nicht geschrieben zu haben? Und wie würden Sie einen "professionellen Arbeitslosen" beschreiben?

Ich habe aufgeräumt mit diesem Unsinn. Das neue Credo lautet: Ehrlicher Dilettantismus. Nieder mit der Professionalität. Nieder mit der Arbeit.

Juli



Betreff: Re: AW: Re: AW: Re: Attention please:
Von: Tim ■■■■■
Gesendet: ■■■■■■■■■■■
An: Juli Zeh

 

Liebe Juli,

wie schafft man es eigentlich, jedes Jahr mindestens ein Buch zu veröffentlichen, wenn man nicht arbeitet?

Tim



Betreff: AW: Re: AW: Re: AW: Re: Attention please:
Von:  Juli Zeh
Gesendet: ■■■■■■■■■■■
An: Tim ■■■■■

 

Lieber Tim,

Sie sind ein investigativer Mistkerl.

Juli



Betreff: Re: AW: Re: AW: Re: AW: Re: Attention please:
Von:  Tim ■■■■■
Gesendet: ■■■■■■■■■■■
An: Juli Zeh

 

Liebe Juli,

ich schlage vor, Sie gehen jetzt mal raus und brechen sich ein Bein, damit Sie Zeit haben für den nächsten Roman. Aber nicht zu sehr anstrengen, ja? Ganz dilettantisch. Vermeiden Sie die Wahrheit, weil diese zum nächsten Weltkrieg führen könnte. Achten Sie darauf, respektlos, distanzlos, möglichst voreingenommen, fahrlässig, schlecht vorbereitet, kurz: richtig schön unprofessionell zu sein. Ich freu mich drauf.

Viele Grüße
von Tim.

Meine Damen und Herren,

der Solothurner Literaturpreis geht in diesem Jahr an eine arbeitsscheue Lügnerin.
Dafür danke ich von Herzen.


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