Der Solothurner Literaturpreis 1995 geht an Wilhelm Genazino - für sein gesamtes Schaffen, das zehn Romane und zahlreiche Hörspiele umfasst. Seine Bücher zeichnen sich aus durch eine genaue, ungekünstelte Sprache und eine messerscharfe Wahrnehmung. In den Scherben der Alltagswirklichkeit spürt der Flaneur Genazino die geheimen Illusionen und verborgenen Enttäuschungen der Menschen auf und verleiht ihnen Worte von seltener Luzidität. Aufs Schönste hat der im letzten Herbst erschienene Roman ‘Die Obdachlosigkeit der Fische' seinen Ruf als melancholischer Beobachter und sensibler Dichter bestätigt.











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